Ridda-Kriege (632 n.Chr. - 634 n.Chr.)

Die so genannten Ridda-Kriege (Ridda = “Abfall vom Islam”) führte Mohammeds Nachfolger Abu Bakr gegen diejenigen Beduinenstämme, die sich nach dem Tod Mohammeds nicht mehr an den Islam gebunden fühlten und keine Steuern mehr zahlen wollten. Die von Abu Bakr errungenen Siege brachten die Einheit der nun zwangsislamisierten arabischen Beduinenstämme, die später dann für die Eroberungsfeldzüge gegen Byzanz und das Persische Reich nötig waren. Auch wenn der Koran selbst eigentlich die Zwangsislamisierung verneint kann man wohl davon ausgehen, dass den besiegten Beduinenstämmen nur die Wahl zwischen Islam und Tod gelassen wurde.

Claus 7. Mai 2008 Islamische Expansion, Schlachten Keine Kommentare Trackback URI Kommentare RSS

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