Hintergrundwissen: Dhimmi

Als Dhimmi werden im Islam Angehörige des Juden- oder Christentums bezeichnet, die von Muslimen geduldet werden. Oftmals wird behauptet, dass die Angehörigen dieser Religionen unter besonderem Schutz der Muslime stehen. Die Wahrheit sieht jedoch (teilweise bis in die heutige Zeit hinein) anders aus.

Dhimmi zahlten eine spezielle Kopf- bzw. Schutzsteuer (Djiza) und durften als so genannte Dhimmi in gewissen Grenzen ihre Religion ausüben. Es ist Juden und Christen jedoch nicht erlaubt, neue Kirchen, Klöster und Synagagen zu bauen. Glockenläuten, öffentliche Begräbnisse und Feiern wurden verboten.

Dhimmi können nicht in öffentliche Ämter aufsteigen, dazu kommt eine massive Ungleichheit vor dem Gesetz, also eine dauerhafte Diskriminierung.

Dhimmi mussten in besonderen Vierteln wohnen (vgl. jüdische Ghettos) und besondere Kleidung tragen, um als Dhimmi kenntlich zu sein. Aus dieser muslimischen Diskriminierung durch spezielle Kleidung entwickelte sich später übrigens der Judenstern, dies am Rande erwähnt.

Dhimmi durften keine Waffen führen (was sie defacto wehrlos machte) und nur auf Eseln reiten. Islamische Rechtsgutachten schreiben vor, dass Dhimmi mit gesenktem Blick zur Linken der Muslime (die unreine Seite) vorbeizugehen. Dhimmi mussten sich von Muslimen schlagen lassen, durfen sich hierbei nicht wehren. Schlug ein Dhimmi zurück, wurde er entweder hingerichtet oder man schlug ihm die Hand ab.

Vor diesem Hintergrund muss man sich übrigens auch nicht wundern, wenn viele gläubige Muslime sich bis in die heutige Zeit, mit Berufung auf den Islam, als Herrenmenschen betrachten und Nichtmuslime entsprechend behandeln.

Claus 14. Mai 2008 Allgemein, Hintergrundwissen Ein Kommentar Trackback URI Kommentare RSS

Ein Kommentar zu “Hintergrundwissen: Dhimmi”

  1. welcham 12. Juni 2008 um 20:19 Link zum Kommentar

    [...] DhimmiWas ist ein Dhimmi, welche Rechte haben Dhimmihttp://www.kreuzzuege.net/hintergrundwissen-dhimmi/Welch - Wikipedia, the free encyclopediaLook up Welch, welch in Wiktionary, the free dictionary. [...]

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