Eroberung von Mekka (630 n.Chr.)
Im Jahr 630 n.Chr. eroberte Mohammed (unter Bruch des Vertrages von 628 n.Chr.) seinen Geburtsort Mekka. Nach dem Versprechen, die Bewohner zu schonen, wurde ihm die Stadt durch Abu Sufyan übergeben (laut Überlieferung verlief die Eroberung Mekkas nahezu ohne Gewalt. Nur 28 Mekkaner wurden getötet. Man sollte jedoch nicht unerwähnt lassen, dass Mohammed nach der Eroberung der Stadt mehrere Mekkaner hinrichten ließ, die gegen ihn gespottet hatten).
Man kann aber annehmen, dass die Bewohner Mekkas nur die Wahl zwischen dem Tod, der Vertreibung oder dem Bekenntnis zum Islam hatten. Abu Sufyan, der Führer der Mekkaner und bis dato ein entschiedener Gegner Mohammeds, entschied sich für den Islam und gegen Tod und Vertreibung.
Sure 2, 256 [Paret]
„In der Religion gibt es keinen Zwang“
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