Der “Nahkle-Überfall” (624 n.Chr.)

Einer der ersten Überfälle in einer langen Reihe von Kriegszügen, die Mohammed und seine Anhänger ausführten, ist als “Nahkle-Überfall” in die Geschichte eingegangen. Mohammed und seine Männer überfielen am 1. Tag des Monats Rajab eine quaraishitische Karawane und raubten sie aus. Der Vorfall sorgte bei den Mekkanern für einigen Aufruhr, da in den vier heiligen Monaten Moharram, Rajab, Zi-Qada und Zi-Hajja Kämpfe nach altem arabischen Brauchtum verboten waren.

Zur Rechtfertigung des völlig unprovozierten Angriffs auf die Karavane empfing Mohammed durch “Gabriel” folgende Sure:

2. Sure, Vers 217
“Befragen sie dich aber über Krieg im heiligen Monat Moharram so antworte: “Schlimm ist es, Kämpfe in diesem zu führen; doch abzuweichen von Allahs Weg, ihn und seine heilige Moschee zu verleugnen und sein Volk aus derselben zu vertreiben, ist noch weit schlimmer. Die Verführung ist schlimmer als Krieg. Sie werden nicht eher ablassen, euch zu bekämpfen, bis es ihnen gelingt euch vom Glauben abzubringen.”

Bis heute wird immer wieder behauptet, Mohammed hätte sich nur gegen die ständigen Übergriffe der Mekkaner gewehrt, während er selbst doch nur in Frieden leben wollte. Schließlich sei Mohammed schon vor der Übersiedlung nach Medina in seinem Geburtsort Mekka immer wieder ein Opfer von Übergriffen gewesen. Spätestens nach dem Angriff auf diverse Karavanen war es aber nur logisch, dass die Mekkaner gewaltsam gegen die räuberischen Muslime um Mohammed vorgingen.

Claus 6. Mai 2008 Islamische Expansion, Schlachten Keine Kommentare Trackback URI Kommentare RSS

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