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	<title>Die Vorgeschichte der Kreuzzüge &#187; Allgemein</title>
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		<title>Eroberung Karthago (698 n.Chr.)</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 09:36:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Jahr 698 n.Chr. wird Karthago vom arabischen Feldherrn Hassan ibn an-Numan mit 40.000 Mann belagert. Die byzantinische Flotte wird Karthago zu Hilfe gesandt und kann zunächst auch gute Erfolge erzielen. Später musste sich die Flotte aber in Richtung Kreta zurückziehen und der Weg für die Eroberung und Zerstörung Kartagos ist frei. Das prächtige Karthago, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahr 698 n.Chr.  wird Karthago vom arabischen Feldherrn Hassan ibn an-Numan mit 40.000 Mann belagert. Die byzantinische Flotte wird Karthago zu Hilfe gesandt und kann zunächst auch gute Erfolge erzielen. Später musste sich die Flotte aber in Richtung Kreta zurückziehen und der Weg für die Eroberung und Zerstörung Kartagos ist frei. Das prächtige Karthago, früherer Hauptfeind Roms, dient in den folgenden Jahrzehnten als Lieferant von Baumaterial für muslimische Städte.</p>
<p>Der Fall Kartagos darf nicht unterschätzt werden. Karthago galt als zweitwichtigste Kornkammer des Byzantinschen Reichs. Mit dem Fall Karthagos war auch die muslimische Vorherrschaft in Nordafrika gesichert. In den folgenden Jahren wurden in Nordafrika Christen und Juden vernichtet oder vertrieben. Christliche Kirchen wurden abgerissen um als Baumaterial für Moscheen zu dienen.</p>
<p>Und, ebenfalls nicht zu unterschätzen: der Weg in´s christliche Europa war nun auch frei! Nun lagen die Balearen, Sizilien und Sardinien in greifbarer Nähe für ständige Angriffe auf diese Inseln. Und die Invasion Spaniens konnte in aller Ruhe vorbereitet werden.</p>
<p>In heutiger Zeit wird von muslimischer Seite oft behauptet, die muslimischen Expansion sei ein Akt der muslimischen  Selbstverteidigung gewesen. Betrachtet man aber die Leichtigkeit, mit der sich die muslimischen Truppen entlang der Nordküste Afrikas bewegten und wie schnell Byzanz schlussendlich vernichtet wurde, stellt sich die Frage: gegen wen mussten sich die muslimischen Araber eigentlich verteidigen? Byzanz war offensichtlich viel zu schwach um sich selbst zu behaupten, geschweige denn eine Gefahr für die Muslime darzustellen.<br />
Vielmehr muss man zum Schluss kommen, dass die Kriegszüge reine Eroberungs- und Vernichtungsfeldzüge darstellten. Die arabischen Angreifer waren scheinbar selbst überrascht über die Leichtigkeit ihrer Angriffe. Wie sonst ist es zu erklären, dass die Infrastruktur in den vorhandenen Städte nicht genutzt sondern zerstört wurde. Man könnte meinen, dass die Muslime rechneten gar nicht damit, die Städte später halten zu können. Statt dessen stürmten die Invasoren auf der Jagd nach Beute (Güter und Sklaven) schnell voran und hinterliessen eine breite Blutspur in Afrika und Ägypten.</p>
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		<title>Eroberung Tripolis (643 n.Chr.)</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 08:51:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Jahr 643 n.Chr. erobern muslimische Truppen Tripolis. Die überlebenden jüdischen und christlichen Frauen und Kinder werden in die (Sex-) Sklaverei verschleppt, die Männer müssen künftig erdrückende Steuern (Dhimmi-Steuer) zahlen. In den kommenden Jahren sehen sich die Juden und Christen in Tripolis immer wieder Übergriffen und Pogromen ausgesetzt. Zudem wird in Tripolis laut den Chronisten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahr 643 n.Chr. erobern muslimische Truppen Tripolis. Die überlebenden jüdischen und christlichen Frauen und Kinder werden in die (Sex-) Sklaverei verschleppt, die Männer müssen künftig erdrückende Steuern (Dhimmi-Steuer) zahlen. In den kommenden Jahren sehen sich die Juden und Christen in Tripolis immer wieder Übergriffen und Pogromen ausgesetzt. Zudem wird in Tripolis laut den Chronisten die so genannten &#8220;Knabenlese&#8221; praktiziert, d.h. ein Fünftel der neugeborenen Knaben werden den Eltern weggenommen und zu Janitscharen ausgebildet oder als Sex-Sklaven verkauft. Insgesamt scheint der Bedarf an jugendlichen, männlichen Sex-Slaven recht hoch gewesen zu sein und viele muslimische Dichter dieser Zeit rühmen den Verkehr mit den bartlosen Knaben. </p>
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		<title>Eroberungen 639 &#8211; 641 n.Chr.</title>
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		<pubDate>Sun, 31 May 2009 09:28:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Jahr 639 n.Chr. fallen mindestens sieben wichtige Städte unter arabische Kontrolle. Pelusium, Bilbais, Oxyrhynchus (al-Bahnsa), Heliopolis, Faiyum, Abwait und Nikiu werden erobert oder kapitulieren. Pelusium war durch persische Soldaten gut gesichert worden. Nach zweimonatiger Belagerung wurde die Stadt erobert. Sämtliche Kirchen wurden zerstört, alle Schiffe im Hafen versenkt. Oxyrhynchus (al-Bahnsa) war eine der wichtigsten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahr 639 n.Chr. fallen mindestens sieben wichtige Städte unter arabische Kontrolle. Pelusium, Bilbais, Oxyrhynchus (al-Bahnsa), Heliopolis, Faiyum, Abwait und Nikiu werden erobert oder kapitulieren.</p>
<p>Pelusium war durch persische Soldaten gut gesichert worden. Nach zweimonatiger Belagerung wurde die Stadt erobert. Sämtliche Kirchen wurden zerstört, alle Schiffe im Hafen versenkt.</p>
<p>Oxyrhynchus (al-Bahnsa) war eine der wichtigsten Städte der Christenheit und ein Chronist schreibt es würden 10.000 Mönche und 20.000 Nonnen dort leben (was natürlich stark übertrieben sein dürfte). Auffallend muss jedenfalls die große Zahl der Kirchen gewesen sein. Durch Ausgrabungen wissen die Wissenschaftler sehr viel über das Leben in Oxyrhynchus bis 639 n.Chr. Die gefundenen Gegenstände datieren jedoch nahezu vollständig vor der Eroberung im Jahr 639 n.Chr. Das ausbleiben von Funden nach 639 n.Chr. bestätigt die Aussage von Chronisten, die davon berichten, dass die gesamte Bevölkerung in Oxyrhynchus durch die muslimischen Angreifer abgeschlachtet wurde.</p>
<p>Faiyum folgt dem Schicksal Oxyrhynchus. Die Hauptstadt des sehr fruchtbaren Fayyum-Beckens in Ägypten wurde von den arabischen Armeen eingenommen und versank in kürzester Zeit in der Bedeutungslosigkeit. Auch hier sieht es (gestützt durch die Fundlage der Archäologen) als wäre die Bevölkerung plötzlich vollständig verschwunden.</p>
<p>641 n.Chr. wird Nikiu von Muslimen angegriffen. Die Stadt, die zu diesem Zeitpunkt viele Flüchtlinge der zuvor eroberten anderen Städte beherbergt, ergibt sich kampflos, da sie keine Hoffnung in einer Verteidigung sieht. Trotzdem wird die gesamte Bevölkerung, Soldaten, Männer, Frauen und Kinder ermordet.</p>
<p>Zusammenfassend lässt vermuten, dass es während des Feldzuges der arabischen Invasionstruppen in Ägypten unvorstellbare Massaker an der Bevölkerung gegeben haben muss. Die &#8220;ungläubigen&#8221; Einwohner der Städte Pelusium, Bilbais, Oxyrhynchus, Heliopolis, Faiyum, Abwait und Nikiu, die bis 639 n.Chr. grosszügig Spuren z.B. in Form von Papyrus-Dokumenten hinterlassen haben, verschwinden jedenfalls urplötzlich spurlos aus der Geschichte. Zumindest bei Oxyrhynchus und Nikiu wurde das Massaker auch dokumentiert.</p>
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		<title>Schlacht um Ktesiphon (637 n. Chr.)</title>
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		<pubDate>Sun, 31 May 2009 08:17:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ktesiphon war Hauptresidenz der Könige der Parther und der Sassaniden. Ktesiphon war ebenfalls das geistliche Zentrum der christlichen Kirche Persiens, der Assyrische Kirche des Ostens. Entsprechend beeindruckend muss die Stadt mit ihren bis zu 500.000 Einwohnern wohl auch gewesen sein. Der Palast selbst war so überwältigend, dass muslimische Chronisten davon ausgingen, dass nicht Menschen sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ktesiphon war Hauptresidenz der Könige der Parther und der Sassaniden. Ktesiphon war ebenfalls das geistliche Zentrum der christlichen Kirche Persiens, der Assyrische Kirche des Ostens. Entsprechend beeindruckend muss die Stadt mit ihren bis zu 500.000 Einwohnern wohl auch gewesen sein. Der Palast selbst war so überwältigend, dass muslimische Chronisten davon ausgingen, dass nicht Menschen sondern Geister dieses Bauwerk errichteten.</p>
<p>637 n. Chr. konnte die Stadt durch eine muslimische Armee unter Kalif Omar erobert. Das persische Reich war durch die ständigen Angriff der muslimischen Armeen so geschwächt worden, dass keine Gegenwehr mehr geleistet werden konnte. Die Stadt wurde geplündert und größtenteils zerstört. Was mit den Einwohnern passierte kann man nur mutmassen. Ein weiteres kulturelles Zentrum des Altertums verschwand in der Bedeutungslosigkeit. </p>
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		<title>Zerstörung der Grabeskirche (1009 n.Chr.)</title>
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		<pubDate>Thu, 15 May 2008 11:03:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hintergrundwissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 18. Oktober 1009 ließ Kalif al-Hakim die Grabeskirche, eines der wichtigsten christlichen Heiligtümer überhaupt, zerstören. Diese ungeheuerliche Provokation sollte später einer der Auslöser für die Kreuzzüge werden. Kalif al-Hakim (* 985 n.Chr., † 1021 n.Chr) war seit 996 n.Chr. Herrscher über Jerusalem. Er schränkte die relativ weitreichenden Freiheiten der jüdischen und christlichen Bevölkerung in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 18. Oktober 1009 ließ <strong>Kalif al-Hakim</strong> die Grabeskirche, eines der wichtigsten christlichen Heiligtümer überhaupt, zerstören. Diese ungeheuerliche Provokation sollte später einer der Auslöser für die Kreuzzüge werden.</p>
<p><strong>Kalif al-Hakim </strong>(* 985 n.Chr., † 1021 n.Chr) war seit 996 n.Chr. Herrscher über Jerusalem. Er schränkte die relativ weitreichenden Freiheiten der jüdischen und christlichen Bevölkerung in Jerusalem deutlich ein. Juden und Christen mussten selbst im Badehaus Glöckchen tragen, sichtbare Kreuze wurden ebenso verboten wie Glockenläuten oder Prozessionen. Jüdische und christliche Feiertage durften nicht mehr öffentlich gefeiert werden. Aber auch die Rechte der Frauen (gleich welcher Religion) wurden erheblich eingeschränkt: sie mussten Schleier tragen, erhielten ein nächtliches Ausgangsverbot, durften an Begräbnissfeierlichkeiten nicht mehr teilnehmen. Ab 1015 n.Chr. dürfen Frauen ohne männliche Begleitung das Haus nicht mehr verlassen.</p>
<p>Die Verwaltung in seinem Reich, die bislang von gebildeten Nicht-Muslimen dominiert wurde, schaltete er gleich, in dem er die Nicht-Muslime zum Islam zwang oder alternativ aus den Ämtern entfernte.</p>
<p>Ab 1008 n.Chr. wurden unter seiner Herrschaft christliche Kirchen geplündert um die Finanzprobleme seines Reiches zu beheben. Diese Kirchenzerstörungen dauern bis 1018 n.Chr. an.</p>
<p>Nach 1033 n.Chr. wurden unter seinem Nachfolger, dem <strong>Kalifen al-Zahir</strong>, erneut Kirchen zerstört um eine Ringmauer um Jerusalem zu bauen.</p>
<p>Ab 1038 n.Chr. wird die Grabeskirche von byzantinisch-griechischen Architekten wieder aufgebaut bevor sie unter dem <strong>Kalifen al-Mustansir </strong>1055 n.Chr. erneut geplündert wird.</p>
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		<title>Konstantinopel</title>
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		<pubDate>Wed, 14 May 2008 10:42:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hintergrundwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Islamische Expansion]]></category>
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		<description><![CDATA[Konstantinopel (heute: Istanbul) wurde von Griechen um 660 v. Chr. als Byzantion gegründet und 326 n. Chr. in Konstantinopel umbenannt. In der Spätantike und im Mittelalter war Konstantinopel die Hauptstadt des Oströmischen Reichs. Militärisch galt Konstantinopel lange Zeit als uneinnehmbar und wurde als die stärkste Festung der Welt betrachtet. Die Araber belagerten Konstantinopel insgesamt drei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Konstantinopel (heute: Istanbul) wurde von Griechen um 660 v. Chr. als Byzantion gegründet und 326 n. Chr. in Konstantinopel umbenannt. In der Spätantike und im Mittelalter war Konstantinopel die Hauptstadt des Oströmischen Reichs. Militärisch galt Konstantinopel lange Zeit als uneinnehmbar und wurde als die stärkste Festung der Welt betrachtet. </p>
<p>Die Araber belagerten Konstantinopel insgesamt drei Mal: von 668 n.Chr. bis 669 n.Chr., von 674 n.Chr. bis 678 n.Chr. und schließlich von 717 n.Chr. bis 718 n.Chr. Alle drei Belagerungen scheiterten. Vorallem die letzte Belagerung war für die muslimischen Angreifer verheerend, da die arabische Flotte, fast 1.800 Schiffe, nahezu vollständig zerstört wurde. Die Seeherrschaft im Mittelmeer war damit beendet. Historiker gehen davon aus, dass 130.000 bis 170.000 Araber bei der Belagerung ihr Leben verloren. Von diesem Rückschlag konnten sich die Araber jahrzehntelang nicht erholen.</p>
<p>Die islamische Expansion in Richtung Europa wurde durch die erfolgreiche Verteidigung Konstantinopels aufgehalten und war daher von ausserordentlich wichtiger geschichtlicher Bedeutung. Es wird vermutet, dass im Falle des Sieges der arabischen Angreifer der Weg des Islam in´s Herz des christlichen Europas frei gewesen wäre.</p>
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		<title>Schlacht von Zumail (633 n.Chr.)</title>
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		<pubDate>Sat, 10 May 2008 15:01:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Islamische Expansion]]></category>
		<category><![CDATA[Massaker]]></category>
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		<description><![CDATA[In der Schlacht von Zumail wurde eine Armee von rund 5.000 christlichen Arabern durch rund 15.000 muslimische Araber des Heerführers Khalid ibn al-Walid angegriffen. Der Überraschungsangriff erfolgte nachts aus drei Richtungen gleichzeitig, ein gewagtes Unterfangen. Die Truppen von Khalid ibn al-Walid machten keine Gefangenen und die eingekesselte Armee wurde bis auf wenige Überlebende massakriert. Mohammed [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Schlacht von Zumail wurde eine Armee von rund 5.000 christlichen Arabern durch rund 15.000 muslimische Araber des Heerführers <strong>Khalid ibn al-Walid</strong> angegriffen. Der Überraschungsangriff erfolgte nachts aus drei Richtungen gleichzeitig, ein gewagtes Unterfangen. Die Truppen von Khalid ibn al-Walid machten keine Gefangenen und die eingekesselte Armee wurde bis auf wenige Überlebende massakriert.</p>
<p>Mohammed nannte Khalid ibn al-Walid „<strong>Saifu-llah</strong>“ (Schwert Allahs).</p>
<p>Kalif Abu Bakr, der Nachfolger Mohammeds, sagte über Khalid ibn al-Walid: „Khalid ist das Schwert Allahs. Dieses Schwert hat Ungläubige wie ein Blitz getroffen.“</p>
<p>Auf dem Sterbebett sagte Khalid ibn al-Walid: „Ich habe an mehr als 100 Schlachten teilgenommen; und da sterbe ich auf meinem Bett, wie wenn ein Kamel stirbt.“</p>
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		<title>Der Fall Jerusalems (637 n.Chr.)</title>
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		<pubDate>Thu, 08 May 2008 15:35:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein muslimisches Heer belagerte 637 n.Chr. das bis dahin zum christlichen byzantinischen Reich gehörende Jerusalem. Als der Patriarch Sophronius die Hoffnung aufgeben musste, die Stadt noch halten zu können, kapitulierten Jerusalem unter der Bedingung, dass die Christen die Stadt unbehelligt verlassen durften.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein muslimisches Heer belagerte 637 n.Chr. das bis dahin zum christlichen byzantinischen Reich gehörende Jerusalem. Als der Patriarch Sophronius die Hoffnung aufgeben musste, die Stadt noch halten zu können, kapitulierten Jerusalem unter der Bedingung, dass die Christen die Stadt unbehelligt verlassen durften.</p>
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		<title>Tod Mohammeds (632 n.Chr.)</title>
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		<pubDate>Wed, 07 May 2008 12:12:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zwischen 622 n.Chr. und 632 n.Chr. führte der Prophet der &#8220;Religion des Friedens&#8221; persönlich 27 Kriegszüge an. Weitere 47 Kriegszüge führten Heerführer Mohammeds durch. Mohammed starb 632 n.Chr. und sein Reich umfasste zu diesem Zeitpunk die arabische Halbinsel bis etwa zum 30. Breitengrad.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwischen 622 n.Chr. und 632 n.Chr. führte der Prophet der &#8220;Religion des Friedens&#8221; persönlich 27 Kriegszüge an. Weitere 47 Kriegszüge führten Heerführer Mohammeds durch. Mohammed starb 632 n.Chr. und sein Reich umfasste zu diesem Zeitpunk die arabische Halbinsel bis etwa zum 30. Breitengrad.</p>
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		<title>Schlacht von Uhud (625 n.Chr.)</title>
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		<pubDate>Tue, 06 May 2008 11:30:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Schlacht von Uhud war die Reaktion der Mekkaner auf die Schlacht von Badr. Die Streitmacht Mohammeds war deutlich unterlegen, unter anderem da eigene Truppenteile (1/3 der Streitmacht) dessertierten um der Vernichtung zu entgehen. Nach anfänglichem Kriegsglück wendete sich das Schicksal gegen die Anhänger Mohammeds und die Schlacht ging verloren. Mohammed wurde in der Schlacht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schlacht von Uhud war die Reaktion der Mekkaner auf die Schlacht von Badr. Die Streitmacht Mohammeds war deutlich unterlegen, unter anderem da eigene Truppenteile (1/3 der Streitmacht) dessertierten um der Vernichtung zu entgehen. Nach anfänglichem Kriegsglück wendete sich das Schicksal gegen die Anhänger Mohammeds und die Schlacht ging verloren.<br />
Mohammed wurde in der Schlacht verwundet und musste von seinen Anhängern in Sicherheit gebracht werden.<br />
Warum die Mekkaner die Gunst der Stunde nicht nutzten und Medina angriffen, ist nicht überliefert.</p>
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